
Wenn der Schmerz unter die Haut geht
Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen erkennen und verstehen
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Selbstverletzendes Verhalten – etwa durch Ritzen, Verbrennen oder Kratzen – ist kein seltenes Phänomen mehr. Immer mehr Kinder und Jugendliche fügen sich wiederholt selbst Verletzungen zu, ohne damit suizidale Absichten zu verbinden. Für Eltern und Fachkräfte ist das oft schwer zu begreifen – und noch schwerer, angemessen darauf zu reagieren.
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Was auf den ersten Blick verstört oder schockiert, ist oft Ausdruck innerer Not: ein Versuch, mit starken Gefühlen wie Angst, Wut, Ohnmacht oder innerer Leere umzugehen. Der Umgang damit stellt hohe Anforderungen an das Umfeld – besonders, wenn man sich zwischen Sorge, Überforderung und dem Wunsch zu helfen wiederfindet.
Inhalte des Vortrags:​​
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Was genau ist selbstverletzendes Verhalten – und was nicht?
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Häufige Formen und psychologische Funktionen
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Warum SVV nicht „bloß Aufmerksamkeit“ ist
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Was Eltern und Fachkräfte tun können – und was besser nicht
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Wie Beziehung und Gespräch trotz Scham oder Rückzug möglich bleiben

