
Essstörungen im pädagogischen Alltag erkennen und begleiten
Wissen, Haltung und Handlungssicherheit im Umgang mit auffälligem Essverhalten
Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Binge Eating gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter. Für pädagogische Fachkräfte stellen sie oft eine große Herausforderung dar – denn viele Jugendliche zeigen Auffälligkeiten, lange bevor eine Diagnose gestellt wird.
Diese Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen über die verschiedenen Formen von Essstörungen und sensibilisiert für ihre Funktion als psychische Bewältigungsstrategie. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie pädagogische Bezugspersonen betroffene Jugendliche achtsam begleiten und erste Schritte in die Wege leiten können – ohne zu pathologisieren oder sich zu überfordern.
Inhalte des Vortrags:
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Überblick über Anorexie, Bulimie und Binge Eating
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Früherkennungsmerkmale im pädagogischen Kontext
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Funktionen von Essstörungen verstehen: Kontrolle, Ausdruck, Selbstwert
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Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht – sicher und sensibel reagieren
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Grenzen der pädagogischen Rolle – Weiterverweisen, aber wie?
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Arbeit an Fallbeispielen und Haltung im Gespräch

