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Nicht nur ein Teil von mir

Eine Geschichte über innere Prozesse nach einer Grenzverletzung

  • Berit Hiddeßen

  • Carl-Auer Verlag | erscheint am 11. August 2026

  • ISBN 978-3-8497-0646-3

  • Illustrationen: Katya Stark

Sich wieder spüren

Maya ist 13, neugierig, kreativ und am liebsten mit dem Skateboard unterwegs. Der Skateplatz ist für sie ein Ort von Freundschaft, Freiheit und Zugehörigkeit. Dort gibt es Zola, ihre beste Freundin, Musik, Bewegung, vertraute Rituale – und Jonas, einen älteren Jungen aus der Clique, den Maya mag. Bis ein Übergriff durch Jonas etwas in ihr verändert.

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Im Mittelpunkt der Geschichte steht nicht das Ereignis selbst, sondern das, was danach in Maya geschieht. Sie zieht sich zurück, fühlt sich schuldig und erkennt sich selbst kaum wieder. Seiten von ihr, die sich lebendig und leicht angefühlt haben, sind plötzlich kaum noch zu spüren. Gleichzeitig wünscht sie sich, dass alles wieder normal wird. Rückzug, Verunsicherung, Schuldgefühle und die Sehnsucht nach Unterstützung bestehen nebeneinander.

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Nicht nur ein Teil von mir erzählt von einer subtilen Grenzüberschreitung, wie viele Jugendliche sie erleben können: schwer einzuordnen, nicht immer eindeutig benennbar und trotzdem mit nachhaltiger Wirkung. Die Geschichte nimmt diese Ambivalenz ernst, ohne zu vereinfachen oder vorschnell zu bewerten.

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Durch die vorsichtige Annäherung an die Schulsozialarbeiterin und in kleinen Momenten mit Zola beginnt Maya langsam, wieder Zugang zu sich zu finden. Das Buch zeigt, dass das, was in einem Moment das Erleben bestimmt, nicht alles ist, was einen Menschen ausmacht – und dass aus innerer Erstarrung wieder Bewegung und Selbstwirksamkeit wachsen können.

Das Jugendbuch eignet sich für junge Menschen ab etwa 10 Jahren sowie für Fachkräfte in Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Beratung und therapeutischen Kontexten. 


Es kann als Klassenlektüre, Gesprächsanlass oder begleitendes Material eingesetzt werden, um mit Jugendlichen über Grenzerfahrungen, innere Anteile, Ambivalenz, Freundschaft, Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Hilfeholen ins Gespräch zu kommen.

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